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Wachstum und Parasitenabwehr -

Wettbewerb um Ressourcen
in Nutzpflanzen
aus Land- und Forstwirtschaft
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Zentrale Hypothesen
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Zentrale Hypothesen im SFB 607
Phase III

 

Unabhängig vom Typus einwirkender Faktorenszenarien reguliert die Pflanze ihre Stoffallokation auf eine Weise, daß Steigerung in Wachstum und Konkurrenzverhalten zu Einschränkungen der Streß-, insbesondere Pathogen-Abwehr führt.


 

I. Erhöhte Anfälligkeit gegenüber Parasitenbefall ist in unterschiedlicher Reaktionsfähigkeit des Sekundär- relativ zum Primärstoffwechsel und anhand deren genetischer Steuerung erkennbar.


II. Die Steigerung des Primärstoffwechsels ist Voraussetzung für eine zunehmende Effizienz des Konkurrenzverhaltens gegenüber
Nachbarindividuen.


III. Bei zunehmender Ressourcen-Verfügbarkeit werden Arten mit niedrigem Stoffumsatz – relativ zu Arten mit hohem – im Konkurrenzverhalten gefördert, jedoch durch Parasitenbefall auch stärker gefährdet.


V. Mit abnehmender N-Verfügbarkeit und mit ontogenetischer Entwicklung zunehmendes C/N-Verhältnis führt zu einer Steigerung in der Parasitenabwehr.


VI. Die Anfälligkeit der Pflanze steigt mit zunehmender CO2-Konzentration der Luft sowie mit zunehmender N-Verfügbarkeit (Stimulierung des Primärstoffwechsels), O3-Behandlung hingegen erhöht die Resistenz des Wirtes (Stimulierung des Sekundär-stoffwechsels).


VIII. Unabhängig von der pflanzlichen Lebensform (krautig oder verholzend) bestimmen gleiche oder analoge Metabolite und genetische sowie physiologische Regelmechanismen das Ausmaß der Fitneß.


XI. Effizienz im Konkurrenzverhalten und Streßtoleranz der Pflanze steigen mit der C-Allokation in die Mykorrhiza und die Ausscheidungen in die Rhizosphäre.


XII. Konkurrenzdruck, Ressourcenmangel und/oder Pathogenbefall erhöhen die Effizienz von Raumbesetzung und Ressourcenaufnahme im Sproß- und Wurzelraum.


XIII. Konkurrenz, Pathogenbefall sowie Einflüsse der Mykorrhizosphäre führen zu einer Allometrieänderung der Einzelpflanze sowie zu einer qualitativen und quantitativen Änderung ihrer Biomassenproduktion und Raumbesetzung.










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