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Wissenschaftliche Bedeutung
SFBs im Bereich Landwirtschaft
Universität Hohenheim:
SFB 308 Standortsgemäße Formen kleinbäuerlicher Landwirtschaft in den Tropen mit Forschungsschwerpunkt Westafrika
(Sprecher v. Oppen; seit 1985)

Universität Kiel:
SFB 192 Optimierung pflanzenbaulicher Produktionssysteme im Hinblick auf Leistung und ökologische Effekte
(Sprecher Hanus; seit 1991)

Universität Gießen:
SFB 299 Landnutzungskonzepte für periphere Regionen
(Sprecher Frede; seit 1997)

Allen drei SFBs ist die Untersuchung der Wirkung von Produktionsverfahren auf die Umwelt gemeinsam, was einen wesentlichen, konzeptuellen Unterschied zum SFB 607 darstellt. Die Fragestellungen der agrarischen SFBs umfassen landschaftsökologische Kausalanalysen der Schädigung von Landschaftselementen bis hin zur Optimierung der Produktionsverfahren hinsichtlich einer verringerten Umweltbelastung. Dabei bilden boden- und anbauspezifische Parameter eine zentrale Komponente des in Kiel durchgeführten SFB. Die Entwicklung ökonomisch leistungsfähiger und zugleich umweltverträglicher Betriebssysteme wird in dem in Hohenheim angesiedelten SFB für die besonderen Rahmenbedingungen der tropischen Landwirtschaft angestrebt. Der SFB in Gießen greift den Aspekt der drohenden Verbrachung weiträumiger Landschaftsteile bei ungünstigen agrarstrukturellen Gegebenheiten auf und strebt die Entwicklung integrierter Methoden für ökonomisch wie ökologisch nachhaltige, natur- und wirtschaftsräumlich differenzierte Landnutzungskonzepte an.

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