Mit der Gründung des WZW und der Etablierung der neuen Studienfakultäten wurde zugleich das Bachelor- und Master-System eingeführt. Die weit gefächerten Vertiefungsangebote der Master-Studiengänge bieten ideale Möglichkeiten, spezifische Forschungsinhalte des SFB 607 in die Lehre zu übernehmen.
Insbesondere hat der SFB 607 die Initiierung eines Masterganges „Ökologie“ und Reformierung des Biologie-studiums stimuliert, in dessen Bachelor/Master-Struktur
nun eine innige Verknüpfung zwischen organismisch-feldorien-tierten und molekularbiologischen Inhalten besteht. Auch die Neu-Strukturierung des forst- und agrarwissenschaftlichen Studiums hat vom SFB 607 profitiert (z.B. durch Module wie
„ Wald, Wachstum, Umwelt“ oder die Einrichtung und Durchführung der internationalen Lehrveranstaltung „ Stable Isotope Course: an Introduction to Uses in Ecology and Physiology “.
Die seit Jahren bestehende Ausbildungskooperation zwischen den Arbeitsgruppen des SFB 607 wurde und wird weiterhin für Studierende der Forst- und Agrarwissenschaften sowie der Biologie und anderer Naturwissenschaften gestärkt. Die Originalität des SFB 607 hinsichtlich der einzigartigen Verknüpfung forst und agrarwissenschaftlicher Aspekte beinhaltet weiterhin ein reiches Potential an richtungsweisenden Forschungsfragen für eine Vielzahl von Master- und Doktorarbeiten . Solche Arbeiten werden (und wurden bereits) interdisziplinär und in großer Zahl in den gemeinsamen SFB-Projekten der verschiedenen Arbeitsgruppen betreut (u.a. auch die Schaffung einer übersichtlichen Benutzeroberfläche der SFB-Homepage, http://www.sfb607.de, im Rahmen einer Diplomarbeit).
Die für die SFB-Phase IV beantragten 'Post-Docs' sollen weite-rhin - mit der Perspektive der Habilitation - den ansonsten eher vernachlässigten Nachwuchs in den grundlagenorientierten Bereichen der angewandten Biologie stärken. Die beantragten „Post-Docs“ sind gerade für die Phase IV unverzichtbar, da nun angesichts der SFB-übergreifenden Integration und komplexen räumlich-zeitlichen Skalierung der Bedarf an Kontinuität in der erarbeiteten Expertise am größten sein wird. Die betreffenden „Post-Docs“ waren während der Phasen I-III , teilweise von Beginn an, in den SFB 607 eingebunden.
Der wissenschaftliche Nachwuchs wird durch Mitarbeit in ver-schiedenen Forscherteams einem hohen Ausbildungsstandard zugeführt, gegeben durch die zeitgemäße Forschungsthematik und die moderne, zur Verfügung stehende Analytik. Regelmäßige Kolloquien/Seminare im SFB 607, auch unter Einbezug externer Wissenschaftler, sowie eine gemeinsame der Synthese dienende, wissenschaftliche Konferenz mit den Großprojekten ASPEN-FACE II und SoyFACE (Titel: „Allocation within and Interaction between Plants, Parasites and Soil Micro-Organisms under Present and Future Environmental Scenarios“ , in 2008; s. Kap. 1.2.4.4 und TP C1) und ein abschließendes SFB-Symposium in Phase IV (in 2010) mit internationalen Gastrednern werden weiterhin auch die Aktualisierung der Lehre gewährleisten.
Während Phase III wurden 29 Diplom-Abschlußarbeiten im Rahmen von SFBProjekten geführt. Zudem sind 16 Promotionen abgeschlossen. Des weiteren sind 9 „ Post-Docs“ mit dem Ziel der Habilitation tätig, darüber hinaus wurde eine Habilitation abgeschlossen.
Durch die genannten Aktivitäten erfährt der ansonsten eher vernachlässigte Nachwuchs in den grundlagenorientierten Bereichen der angewandten Biologie eine wesentliche Stärkung .
Die Anbindung des Lehrbetriebes an die übergeordnete Thematik des SFB 607 bietet attraktive Förderungs-möglichkeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses und eine innovative Stimulierung der seit langem auf dem Campus Weihenstephan bestehenden Kooperation in der Lehre. Insgesamt wird die Wissensvermittlung für intelligentes Ressourcen-Management gestärkt.
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