- die Infrastruktur auf der
Forschungsfläche 'Kranzberger Forst' erstellt bzw.
vervollständigt (Gerüste, Messtürme, Blockhütte,
Messcontainer, Pneumatik, Elektrik etc.
- die mikrometeorologische Ausrüstung
installiert
- eine neuartige Anlage zur kontrollierten
Free-Air-Kronenbegasung mit Ozon aufgebaut, erprobt und damit eine Gruppe von 5 Buchen und 5 Fichten
in den Vegetationsperioden ab 2000 kontinuierlich und kontrolliert mit Ozon (2x ambient bis maximal 150 ppb) beaufschlagt.
Diagramm: Ozonkonzentration
- 8 Ozon-UV-Photometer und
100 Ozonpassivsammler in einem engmaschigen
Raumgitter installiert (wöchentlicher Wechsel), um
ein räumlich hochaufgelöstes Ozonmonitoring
durchzuführen.
- eine neuartige Anlage zur zeitlich, räumlich und spektral hochaufgelösten Strahlungsmessung entwickelt und am SFB-Standort Kranzberger
Forst im Dauerbetrieb eingesetzt. 200 Sensoren
wurden in Gruppen zu je 5 Sensoren an 40
Intensivmessästen in den Sonnen- und Schattenkronen
von ozonbehandelten Bäumen und Kontrollbäumen
installiert.
Diagramm: Strahlungsverteilung
- eine zentrale Datenerfassungsanlage
aufgebaut, an die alle Sensoren (ausgenommen
Strahlungssensoren) angeschlossen wurden
- ein 3D-Strahlungstransportmodell für Fichtenreinbestände aus von der Arbeitsgruppe Gravenhorst / Göttingen übernommen, an den Buchen - Fichten - Mischbestand im Kranzberger Forst Versuchsbestand angepaßt und in ersten Probeläufen
getestet.
In der
Projektphase II (2001-2004) wurde:
- die Free-Air-Kronenbegasung mit Ozon fortgeführt
- das zeitlich hochaufgelöste Ozonmonitoring
(Aktivgeräte)
und das räumlich hochaufgelöste Ozonmonitoring
(Passivsammler) fortgeführt
- die spektral, zeitlich und räumlich
hochaufgelösten Strahlungsmessungen fortgeführt
- weiterhin mikrometeorologische Daten erhoben
- das Strahlungstransportmodell verbessert
- verbesserte Strahlungssensoren entwickelt
- die Entwicklung eines Mikropassivsammlers für Ozon begonnen
In der
Projektphase III (2004-2007):
- wurden die Langzeitprogramme aus den Phasen I und
II fortgesetzt (mikrometeorologische Messungen,
Free-Air-Ozonbegasung, hoch aufgelöstes Ozonmonitoring,
hoch aufgelöste Strahlungsmessungen,
Strahlungsmodellierung.
- mit den verbesserten Strahlungssensoren und einem
stark verbesserten mechanischen Kanalmultiplexer wurde
eine wesentlich schnellere, spektral höher auflösende
Strahlungsmessanlage mit 126 Sensoren in
Raumgitteranordnung realisiert.
- die Entwicklung des Mikropassivsammlers für Ozon
fortgesetzt.
- Ein Verfahren zur Mikroperforierung von
Druckluftschläuchen erarbeitet (zur Prüfung der
Patentfähigkeit angemeldet)
- aus 146 mikroperforierten Schläuchen wurde eine
Free-Air-13CO2-Isotopenmarkierungsanlage
im Kranzberger Forst aufgebaut und im August 2006 in
Betrieb genommen. Ansicht:
Kombiniertes Free-Air-Ozon-CO2-FACE
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