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Projekt B 2 
Ergebnisse
In der Projektphase I (1998-2001) wurde:
  • die Infrastruktur auf der Forschungsfläche 'Kranzberger Forst' erstellt bzw. vervollständigt (Gerüste, Messtürme, Blockhütte, Messcontainer, Pneumatik, Elektrik  etc.
     
  • die mikrometeorologische Ausrüstung installiert
     
  • eine neuartige Anlage zur kontrollierten Free-Air-Kronenbegasung mit Ozon aufgebaut, erprobt und damit eine Gruppe von 5 Buchen und 5 Fichten in den Vegetationsperioden ab 2000 kontinuierlich und kontrolliert mit Ozon (2x ambient bis maximal 150 ppb) beaufschlagt.
    Diagramm: Ozonkonzentration 
     
  • 8 Ozon-UV-Photometer und
    100 Ozonpassivsammler in einem engmaschigen Raumgitter installiert (wöchentlicher Wechsel), um ein räumlich hochaufgelöstes Ozonmonitoring durchzuführen.
     
  • eine neuartige Anlage zur zeitlich, räumlich und spektral hochaufgelösten Strahlungsmessung entwickelt und am SFB-Standort Kranzberger Forst im Dauerbetrieb eingesetzt. 200 Sensoren wurden in Gruppen zu je 5 Sensoren an 40 Intensivmessästen in den Sonnen- und Schattenkronen von  ozonbehandelten Bäumen und Kontrollbäumen installiert.
    Diagramm: Strahlungsverteilung 
     
  • eine zentrale Datenerfassungsanlage aufgebaut, an die alle Sensoren (ausgenommen Strahlungssensoren) angeschlossen wurden

  • ein 3D-Strahlungstransportmodell für Fichtenreinbestände aus von der Arbeitsgruppe Gravenhorst / Göttingen übernommen, an den Buchen - Fichten - Mischbestand im Kranzberger Forst Versuchsbestand angepaßt und in ersten Probeläufen getestet.

In der Projektphase II (2001-2004) wurde:

  • die Free-Air-Kronenbegasung mit Ozon fortgeführt
     
  • das zeitlich hochaufgelöste Ozonmonitoring (Aktivgeräte)
    und das räumlich hochaufgelöste Ozonmonitoring (Passivsammler) fortgeführt
     
  • die spektral, zeitlich und räumlich hochaufgelösten Strahlungsmessungen fortgeführt
     
  • weiterhin mikrometeorologische Daten erhoben
     
  • das Strahlungstransportmodell verbessert
     
  • verbesserte Strahlungssensoren entwickelt
     
  • die Entwicklung eines Mikropassivsammlers für Ozon begonnen
     

In der Projektphase III (2004-2007):
 

  • wurden die Langzeitprogramme aus den Phasen I und II fortgesetzt (mikrometeorologische Messungen, Free-Air-Ozonbegasung, hoch aufgelöstes Ozonmonitoring, hoch aufgelöste Strahlungsmessungen, Strahlungsmodellierung.
     
  • mit den verbesserten Strahlungssensoren und einem stark verbesserten mechanischen Kanalmultiplexer wurde eine wesentlich schnellere, spektral höher auflösende Strahlungsmessanlage mit 126 Sensoren in Raumgitteranordnung realisiert.
     
  • die Entwicklung des Mikropassivsammlers für Ozon fortgesetzt.
     
  • Ein Verfahren zur Mikroperforierung von Druckluftschläuchen erarbeitet (zur Prüfung der Patentfähigkeit angemeldet)
     
  • aus 146 mikroperforierten Schläuchen wurde eine Free-Air-13CO2-Isotopenmarkierungsanlage im Kranzberger Forst aufgebaut und im August 2006 in Betrieb genommen. Ansicht: Kombiniertes Free-Air-Ozon-CO2-FACE