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B12 geht von der Hypothese aus, dass sich durch veränderte Sekundärmetabolite in der Pflanzen und deren Streu unter den verschiedenen Versuchsregimen (erhöhtes bzw. ambientes O3 und CO2) die Zusammensetzung der streuabbauenden Mikroorganismen sowohl qualitativ wie quantitativ verändert, was zu einem veränderten Nährstoff turnover im Boden führt.
Im Mittelpunkt der zweiten Projektphase steht daher die Reaktion von Bodenmikroorganismen auf die veränderte Streuzusammensetzung beim Einwirken von Stressoren auf die Pflanze. Die Anwesenheit von Stressoren (Ozon, Pathogene) bedingt in der Pflanze eine Stressantwort durch verstärkten Bildung von Sekundärmetaboliten. Die dadurch qualitativ und quantitativ veränderte Zusammensetzung der in den Boden eingetragenen Streu steuert die Diversität der an der Zersetzung beteiligten Mikroorganismen (Bakterien und Pilze). Eine Veränderung der mikrobiellen Diversität, vor allem der Funktionsträger, kann eine änderung der Qualität und Quantität der Stickstoffnachlieferung für die Pflanze bedingen. Daher soll untersucht werden, welche Einflussgrößen eine messbare Veränderungen der mikrobiellen Diversität von Bodenmikroorganismen bewirken.
Im vorliegenden Projekt werden durch den kombinierten Einsatz von 13C markiertem CO2 bzw. 15N markiertem Dünger und moderner molekularbiologischer bzw biochemischer Verfahren die am Abbau der Streu beteiligten mikrobiellen Funktionsträger unter verschiedenen Bedingungen (Ozon bzw. Pathogenstress) ermittelt und deren Dynamik beschrieben
Darüber hinaus sollen Grunddaten über die mikrobielle Aktivität und strukturelle Diversität in den Lysimetern und an den Freilandstandorten regelmäßig erhoben werden.
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