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| Projekt B 1 |
| Vom Lehrstuhl für Waldwachstumskunde durchgeführte Messungen |
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Dendrometer
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Zur Erfassung der täglichen Veränderungen der Dicke von Stamm und Ästen wurden an allen Intensivmessbäumen Mikrodendrometer der Firma UMS installiert (siehe Abbildung).
Die täglichen Durchmesseränderungen werden durch den Wasserverbrauch durch Transpiration hervorgerufen. Daher ist der Durchmesser im allgemeinen am Nachmittag am geringsten und am Morgen (nach der Auffüllung des Wasserspeichers während der Nacht) am größten. Im Sommer kann es über mehrere Tage hinweg dazu kommen, dass der Baumdurchmesser den Maximalwert des Vortages nicht wieder erreichen kann (Abbildung von Messergebnissen an einer Fichte im Sommer 1998). Mit Hilfe der Mikrodendrometer sollen so Rückschlüsse auf den Trockenstress der Bäume gezogen werden.
Durch die Betrachtung der Jahresgänge der Dendrometerdaten lassen sich der Beginn das Ende des Holzwachstums sehr genau beurteilen. Zusammen mit Beobachtungen über das Austriebsverhalten lassen sich so wichtige Informationen über die Kohlenstoffverteilung im Baum gewinnen (Abbildungen von Durchmesserentwicklungen von Buchen und Fichten über das Jahr 1998 hinweg).
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Durchmesserzuwächse
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Zunächst wurden die Durchmesserzuwächse der vergangenen 40 Jahre durch Bohrspananalysen an ca. 200 Bäumen am Rande des Bestandes bestimmt. Dabei hat sich gezeigt, dass die Fichten von ca. 1960 bis 1990 ihre überlegenheit gegenüber den Buchen beständig ausgebaut haben. In den letzten 10 Jahren scheint sich diese überlegenheit allerdings langsam wieder zu verlieren (Abbildung über retrospektive Durchmesserentwicklungen von Buche und Fichte) .Die aktuellen Durchmesserveränderungen werden mit Umfangmessbändern an allen Bäumen des Versuchsbestandes erfasst. Diese werden in der Vegetationsperiode alle zwei Wochen abgelesen (Abbildung der Durchmesserentwicklungen von Buche und Fichte im Jahr 1999).
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Biomasseerhebungen
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An den gefällten oder umgezogenen 6 Buchen und 6 Fichten wurden Dimensions- und Biomasseaufnahmen durchgeführt. Dabei wurden enge Beziehungen zur Stammquerschnittsfläche gefunden, die allerdings insbesondere bei den Buchenästen nicht linear waren (Abbildung der Biomassen über der Stammquerschnittsfläche von Buche und Fichte). Die Untersuchungen dienen zur Bildung allometrischer Beziehungen, als Basis für Hochrechnungen auf Baumebene in TP B4 und zur Modellevaluierung in TP C3.
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