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Genetische Charakterisierung von Versuchsmaterial, Genexpressionsanalysen und DNA-Markerentwicklung
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Inventuren werden innerhalb
von Gewächshaus- sowie Freilandpopulationen der Buche bzw. Fichte
mit dem Ziel durchgeführt, die unterschiedliche physiologische
Disposition einzelner Individuen gegenüber Umweltfaktoren, Pathogeninfektion
und Ertragsparametern auf genetischer Ebene zu untersuchen.
Um genetische Marker für P. citricola Toleranz und Sensitivität
der Buche zu entwickeln, werden neu entwickelte DNA-AFLP- und
cDNA-AFLP-Systeme verwendet. Im Bereich der Proteomanalyse wird
eine Methode zur Proteinisolierung für verschiedene Baumgewebe
(Blatt, Stamm, Wurzel) und Pilze (Mykorrhiza, Phytophthora)
entwickelt und die 2D-PAGE für diese Proben etabliert. In Infektionsversuchen
mit Phytophthora und Buche werden dann herauf- und herunterregulierter
Proteine charakterisiert. Dabei werden sowohl die systemische
Reaktion in Blättern, als auch die lokale in Wurzeln untersucht.
Es wird zudem eine in Zusammenarbeit mit vertis Biotechnologie
entwickelte subtraktive cDNA Bank aus P. citricola infizierten
Buchenwurzeln analysiert und die Ergebnisse mit denen zur Phytophthora-induzierten
Genexpression der Kartoffel verglichen (A10). Zusammen mit den
Daten zur Proteomveränderung ermöglichen die Sequenzdaten und
die nachfolgenden Expressionsanalysen (Kooperation mit A1) Einblicke
in das Ausmaß der Phytophthora-induzierten Veränderungen,
die regulierten Stoffwechselwege und schließlich in die für
Pathogenabwehr aufgewendeten Ressourcen. Durch den Einsatz der
zu entwickelnden Marker für Toleranz/Sensitivität können dann
Aussagen zum Einfluß dieser Veränderungen auf den Erfolg der
Abwehr getroffen werden. Im Kranzberger Forst werden Untersuchungen
über die Fruktifikation inklusive kontrollierter Kreuzungen
bei Buche und Ficht innerhalb und außerhalb der Ozonbegasung
durchgeführt.
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 Fichte
 Buche
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